Das Theater an der Wien auf der Linken Wienzeile im 6. Bezirk, gilt seit dem Jahr 2006 als „das neue Opernhaus“ der Stadt. Gemeinsam mit dem Raimund Theater und dem Ronacher Theater bildet es die „Vereinigten Bühnen Wien“.
Ursprünglich hat sich dieses Theater im 18. Jahrhundert aus einer Wanderbühne der Wiener Vorstadt entwickelt, die eine Szene abseits der höfischen Kreise darstellte. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts bekam das Theater mit dem im Empirestil gehaltenen Bau an der Linken Wienzeile, einen festen Rahmen.
Nachdem hier Aufführungen aller Theatergattungen abgehalten wurden, entdeckte das Theater an der Wien mit Johann Strauss und Carl Millöcker die „Goldene Operettenzeit“ für sich. Später hielt auch die „Silbernde Operettenzeit“ mit Franz Léhar Einzug in das Gebäude. Nach dem zweiten Weltkrieg nutzte das Ensemble der zerbombten Staatsoper das Theater an der Wien als provisorisches Quartier.
Während das Theater in den 90er Jahren für seine hochkarätigen Aufführungen und Uraufführungen deutschsprachiger Musicals bekannt war, begann ab dem Mozartjahr 2006 die Phase der Wiener Klassik. Seitdem ist