Das jüngste Museum am Heldenplatz ist der Geschichte Österreichs nach dem Ende der Monarchie gewidmet. In diesem Sinne hat es genau 100 Jahre nach dem Beginn der Ersten Republik am 12. November 1918 in der neuen Burg am Heldenplatz seine Pforten geöffnet.
Auf einer Fläche von 1800 m² behandelt die Dauerausstellung die Entwicklung Österreichs ab der Ersten Republik über die Zeit des Nationalsozialismus bis in die heutige Zweite Republik.
Unter dem Titel „Aufbruch ins Ungewisse – Österreich seit 1918“ ist das kontroverse Jahrhundert österreichischer Geschichte anhand von sieben Schwerpunktthemen dargestellt. Neben Themen wie NS-Terror, wird auch die österreichische Identität und ihr Bewusstsein im Wandel der Zeiten thematisiert. Doch auch der wirtschaftliche Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg und heutige Entwicklungen kommen nicht zu kurz.
Auch Ausstellungsstücke wie die Regierungsbank aus dem großen Sitzungssaal im Parlament oder der prunkvolle Behang der Kaiserloge aus k.u.k. Zeiten, veranschaulichen den politischen Wandel in 100 Jahren.
In diesem Sinne will dieses Museum Besuchern auch Anstöße für einen Blick in die Zukunft geben. Die Ausstellung soll einen konstruktiven und zukunftsorientierten Dialog fördern, sowie zum Nachdenken anregen.